Das zweite Jahr auf dem Eventgelände beim Café „Möwennest“ in Neuenschleuse war wieder sehr schön – was uns allerdings nicht überrascht hat, denn das NoFuBa findet nun seit 15 Jahren jeden Sommer statt und wir nehmen jedes Mal neue, schöne Erinnerungen mit nach Hause.
Die meisten Teilnehmenden waren schon am Dienstag zum „Festival“-Start da und haben das Camp mit großer Vorfreude eröffnet. Bis zum letzten Festivaltag am Sonntag konnten wir das fantastische Wetter genießen, haben gegrillt, schöne große Lagerfeuer in der Festung entfacht und eine wundervolle, entspannte Zeit in Festival-Atmosphäre miteinander verbracht.
Das einzige Manko waren die vielen Mücken, die in so zahlreichen hartnäckigen Scharen über uns hergefallen sind, dass wir uns nächstes Jahr eventuell für eine andere Location entscheiden werden. Ab 19:00 blieb uns nämlich nichts anderes übrig, als uns dicht aneinandergedrängt in einem mit Moskitonetzen bespannten Pavillon zu verschanzen. Erst nach 22:00 haben wir uns wieder aus unserem sicheren Pavillon gewagt – denn außerhalb wurden wir trotz Anti-Mücken-Kerzen und Unmengen an Anti-Mücken-Spray gnadenlos zerstochen.
Am Mittwoch haben wir unsere heißgeliebte ehemalige Location auf der Elbinsel „Lühesand“ besucht und uns ein Bild von der aktuellen Lage dort verschafft. Das Gelände hatte sich sehr verändert: Statt dem früheren üppigen Grün fanden wir dort bunte Hüpfburgen vor. Duschen und Toiletten waren neu und das Gasthaus komplett renoviert.
Vor Ort stellte sich außerdem heraus, dass wir die Location für 2026 aufgrund eines Missverständnisses nicht nutzen konnten und im Jahr 2027 wieder herzlich willkommen sind. An unserem gewohnten Ort gibt es allerdings kaum noch schattenspendende Bäume, sodass wir überlegen, auf diesem ehemaligen Fußballfeld zu campen:
https://maps.app.goo.gl/hGnU4YZEHXvWh1xz7
Dort wären wir deutlich näher an Toiletten, Duschen und einem Wasseranschluss und hätten ein wenig Grün um uns herum - allerdings auch hier nicht genug, damit alle im Schatten campen können. Immerhin wären wir kein gefundenes Fressen für gigantische Mückenschwärme, die wirken, als wären sie einem Labor für Biowaffen entfleucht.
Anfang nächsten Jahres wird sich zeigen, ob wir in Neuenschleuse oder auf Lühesand campen werden. Beides ist machbar – denn mit unseren Ersparnissen können wir Mittel gegen Mücken bzw. für Schatten organisieren.
